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Optik Flegl
Zentrum für Augenoptik und Optometrie
Gerhard Flegl, M.S. (USA), MCOptom, Optometrist
Hauptstr. 14 - 74343 Sachsenheim
Tel: 07147 / 1 23 33

Unsere Öffnungszeiten:
Mo. - Fr. von 8:15 Uhr bis 18:30 Uhr durchgehend geöffnet
Do. von 8:15 Uhr bis 20:00 Uhr durchgehend geöffnet
Sa. von 8:15 Uhr bis 13:00 Uhr

Presbyopie oder "Alterssichtigkeit"

Die Alterssichtigkeit ist eine durch den normalen Alterungprozess entstehende Fehlsichtigkeit, die durch Elastizitätsverlust der Linse verursacht wird. Dadurch wird die Naheinstellung des Auges zunehmend erschwert und es kommt bei ursprünglich Normalsichtigen ab dem 40.-50. Lebensjahr zu Problemen vor allem beim Lesen. Die Korrektur erfolgt mit einer Lesebrille.

Allgemeines

Die Alterssichtigkeit gehört im engeren Sinne nicht zu den Fehlsichtigkeiten, da sie keine Anomalie, sondern ein normaler Alterungsvorgang ist. Jeder ist im Prinzip mehr oder weniger davon betroffen. Sie entsteht durch das Nachlassen der Akkommodationsfähigkeit der Augenlinse mit zunehmendem Lebensalter.

Ursachen

Sie beruht auf einer Sklerosierung und Vergrößerung des Linsenkerns mit Verlust der Elastizität der Linsenkapsel. Dadurch ist die Wölbung der Linse bei der Akkommodation behindert. Die Akkommodationsfähigkeit wird bereits ab dem 10. Lebensjahr kontinuierlich schlechter. Im Alltag macht sich das Nachlassen der Akkommodationsfähigkeit beim Normalsichtigen aber meistens erst zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr bemerkbar.

Symptome

Da der Nahpunkt bei einer Akkommodationsschwächung immer weiter in die Ferne rückt, kommt es bei einem an sich Normalsichtigen im Alter von etwa 45 Jahren zur Unfähigkeit, einen Gegenstand in einer Entfernung von weniger als 30 bis 40 cm scharf auf der Netzhaut abzubilden. Die Akkommodationsbreite nimmt ab. Der Alterssichtige kann in dem bis dahin gewohnten Abstand nicht mehr bequem Zeitungen oder Bücher lesen. Er hält den Lesetext der besseren Erkennung wegen weiter weg vom Auge.

Ein weitsichtiger Patient muss zwecks Selbstkorrektur seines Brechungsfehlers bereits beim Sehen in die Ferne akkommodieren. Deswegen hat er früher als ein Normalsichtiger, ca. ab Mitte 30, Schwierigkeiten beim Sehen in der Nähe und benötigt eher eine Lesekorrektur (Lesebrille), sofern er keine vollauskorrigierte Fernbrille trägt.

Ein Patient mit einer Kurzsichtigkeit benötigt erst später, etwa nach dem 50. Lebensjahr, oder gar nicht, sofern die Kurzsichtigkeit bei -3,0 dpt oder mehr liegt, ein Lesebrille, da sein Fernpunkt ohnehin in der Nähe liegt.

 
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